Fabriksteuerung mit IoT

Fabriksteuerung für mehr Produktivität und Effizienz

Die Fabriksteuerung bei komplexen Produktionsstätten, die mit dem Einsatz verschiedener Menschen, Abteilungen und Maschinen arbeiten, ist ein spannendes Thema in dieser Zeit der Digitalisierung. Wir alle kennen die technologischen Produktionsketten, die von Menschen und Maschinen betrieben werden, um Produkte möglichst effektiv und in Masse zu produzieren. Ich habe mich gefragt, wie all das zusammenpasst, denn durch die Zusammenarbeit mit mehreren B2B-Unternehmen in den letzten Jahren habe ich schon erfahren, dass sich Fabriken natürlich individuell angepasste und eingestellte Maschinen von unterschiedlichen Herstellern kaufen und so sich ihre eigene Produktionskette zusammenstellen. Es liegt natürlich auf der Hand, dass zum Beispiel bei der Produktion von Glasbehältnissen, wie für Marmelade oder ähnlichen Produkten, die Maschinen für die Herstellung der Gläser, für die Deckel und schlussendlich für die Etiketten nicht vom gleichen Hersteller kommen. Dennoch muss eine solche Fabrik komplett überwacht und gesteuert werden, um die Effizienz und die Optimierungspotenziale auf Basis auswertbarer Zahlen darzustellen.

Die Erfassung von Betriebsdaten

Um dies zu gewährleiten ist die Betriebsdatenerfassung, abgekürzt mit BDE, eine der zentralen Herausforderung bei der Verknüpfung der einzelnen Fertigungsprozesse, um die Daten aus allen wichtigen Bereichen des Unternehmens zu bekommen. Jedoch gibt es dafür gewisse Standards bei den Schnittstellen der unterschiedlichen Maschinen, so dass es hier zentrale Lösungen mit Hilfe von Software und Apps gibt. Eine der Voraussetzungen ist natürlich die Vernetzung der einzelnen Abläufe in einem Unternehmen mit dem Internet, um die Daten dann an eine zentrale Stelle, wie zum Beispiel in eine Cloud, zu schicken.

Messung der Gesamtanlageneffektivität

Eine komplette Fabriksteuerung sorgt dafür, dass die Effektivität aller Prozesse ausgewertet werden kann. Die Kennzahl „Overall Equipment Effectiveness“ (OEE) ist hierbei der Schlüsselfaktor bei der Auswertung dieser Effektivität. Hierbei werden verschiedene Kennzahlen berechnet, um am Ende auf eine aussagekräftige Kennzahl zu kommen. Bei dem Einsatz von einer modernen Fabriksteuerung wird diese Kennzahl dann nach den Optimierungsmaßnahmen erneut erfasst, verglichen und Fortschritte festgehalten, die den Erfolg oder Misserfolg der neuen Maßnahmen verdeutlichen. Dieser OEE-Wert beziffert dann Gesamtanlageneffektivität, welcher natürlich so hoch wie möglich sein sollte, um die größtmögliche Produktivität auszuweisen.

Fabriksteuerung dank Digitalisierung möglich

Ich will mir gar nicht vorstellen, wie früher bereits die Arbeiten an Förderbändern und Produktionsketten gemessen wurde. Die einzige verwertbare Kennzahl am Ende wird die Anzahl der produzierten Produkte gewesen sein, welche dann in Relation mit Arbeitsstunden und Zeit gesetzt wurde. Heute können wir alle Daten erfassen, um Schwachstellen in der Produktion sofort ausmachen zu können. Meine Informationen habe ich vor allem von der Website von FORCAM, aber auch aus deren Videos, wie dieses hier:

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Ich finde diese Möglichkeiten bei großen Produktionen wirklich beeindruckend. Wie findet ihr diese modernen Technologien für den Bereich der Fabriksteuerung? Freue mich auf einen Austausch in den Kommentaren. Über das Thema „Internet der Dinge“ haben wir allgemein hier informiert und die Grundlagen dieses Begriffes aus der Industrie 4.0 zu vermitteln.

Redaktion

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