Die Wartung und Funktionsweise einer Pelletheizung

Vor kurzem musste ich lernen, dass wir eine Pelletheizung im Keller haben. Ich wohne seit 2,5 Jahren in einer Eigentumswohnung und habe vorher in meiner Single-Wohnung zur Miete gewohnt. Nun befinde ich mich auf Eigentümerversammlungen, in Nachbarschaftsgruppen bei WhatsApp und wurde vor einigen Wochen plötzlich mit der Wartung der Heizungsanlage konfrontiert. Plötzlich steht ein Mann von dem Versorger der Eintumsgemeinschaft vor unserer Tür. Da ich mich zu dem Zeitpunkt in Elternzeit befunden hatte, waren wir wohl die einzigen Eigentümer vor Ort.

„Wo geht es hier zu Ihrer Heizungsanlage?“

Die Frage kam nicht ganz unerwartet, ich schaute meine Freundin fragend an, keine Hilfe in Sicht und musste leider antworten, dass ich keine Ahnung hätte. Gemeinsam stiefelten wir als in den Keller und fanden hinter einer Tür den Heizungsraum. Der Mann nahm den Bestand der Pellets auf und ich hörte von dieser Art der Heizung zum ersten Mal.

Das ist eine Pelletheizung

Wenn eine Heizung mit Pellets betrieben wird, dann ist das Haus erstmal unabhängig von Gas und Öl. Diese Heizpellets oder Holzpellets schonen gegenüber anderen Wegen das Klima, sind günstiger im Betrieb und die moderne Art der Heizung. Bei der Recherche zu dem Thema habe ich bei TWL Technologie erfahren, dass der Einsatz von Pellets oder Holzscheiten in Heizkesseln alleine, in Kombination oder für den Notbetrieb möglich ist. Auf der Website des Unternehmens habe ich mir moderne Heizungen angeschaut und mich endlich mal zu dem Theme belesen.

Funktionsweise kurz erklärt

Eine Pelletheizung funktioniert wie folgt: Die Pellets werden in einem Keller oder Lagerraum aufbewahrt. Diese werden von dort in den Heizkessel befördert, der erwärmt das zu wärmende Wasser in einem Wasserspeicher und von dort werden Wasseranschlüsse und Heizungen beliefert.

Der Pufferspeicher

Wenn Sie in der Heizungsanlage einen Pufferspeicher zusätzlich verbaut haben, dann kann ein Teil dieser Energie in diesen Speicher umgeleitet und bei Bedarf wieder reaktiviert werden. Gerade in einem Mehrfamilienhaus wird Wärme nicht konstant gleich verbraucht. Um dennoch die zeitnahe Lieferung von warmen Wasser und warmer Heizung zu bewältigen, wird die nicht verbrauchte Energie in einem Pufferspeicher zwischengelagert. Durch diese Speicherung spart die Pelletheizung noch mehr Energie und verschleißt viel langsamer, denn ähnlich wie bei allen Motoren oder Gegenständen mit einem Schalter kommt es zu einem Verschleiß der Teile, wenn dieser Schalter zu oft getätigt wurde. Dies wird mit einem Pufferspeicher erfolgreich verhindert und verzögert.

Wartung und Reinigung

Der Fachmann kündigte seinen Besuch bereits für das kommende Jahr an, denn es wird geraten, dass die Pelletheizung jährlich gewartet wird. Die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte werden überprüft und der Schornstein wird gereinigt. Dank eines Wartungsvertrags wird der Lagerraum für die Pellets regelmäßig gereinigt und der Behälter für die Asche wird 1-2 Mal im Monat gereinigt.

Bildquelle: Pixabay-User krenok43

Redaktion

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