Energievebrauch in der Industrie

Clevere Lösungen für den Energieverbrauch in der Industrie

Die Senkung des Energieverbrauchs ist eines der wichtigsten Projekte der aktuellen Regierung. Das große Ziel ist die Klimaneutralität. Durch das Beheizen von Gebäuden und die Nutzung von Strom darf das Klima nicht noch stärker belastet werden. Der Klimawandel ist bereits in vollem Gange, auch in Deutschland gibt es zunehmend Naturkatastrophen.

Das Ahrtal war im Juli 2021 von einer schweren Flutkatastrophe betroffen, im Mai 2022 ging in Paderborn ein Tornado nieder. Immer wieder kommt es zu Stürmen, die Millionenschäden anrichten. Im Osten des Landes hat sich die Niederschlagsmenge im Vergleich zu den Vorjahren deutlich reduziert. Es gilt, einen Wandel herbeizuführen, um die Entwicklung nach Möglichkeit umzukehren.

Digitales Energiemanagement für die Verbrauchsanalyse

Die Auflagen für die Energieeffizienz für Gebäude sind in den letzten Jahren deutlich erhöht worden. So müssen private Bauherren verpflichtend Solaranlagen verbauen. Doch auch für Unternehmen gibt es Auflagen, den Verbrauch zu senken. Gerade in der Industrie werden für die Fertigung täglich tausende Kilowattstunden Strom benötigt.

Der monatliche Verbrauch beträgt in Großbetrieben nicht selten eine sechsstellige Summe. Fortschrittliche Unternehmen beschäftigten sich seit Jahren mit einem umfassenden Energiemanagement. Im ersten Schritt gilt es, die benötigte Menge an Energie zu ermitteln. Dies gelingt mit digitalen Lösungen, die Ihnen den Energieverbrauch detailliert aufzeigen. Mit einer solchen Software können Sie Schwachstellen ausmachen und die Maßnahmen gezielt abstimmen. Die Vorteile einer solchen Lösung liegen auf der Hand:

  • Übersichtliche Visualisierung aller Verbrauchsdaten
  • Definition individueller Alarme, die auf dem Smartphone der Mitarbeiter angezeigt werden
  • Automatische Erstellung von Berichten
  • Ideale Grundlage für die Einleitung von Verbesserungen
  • Ziel ist die Einsparung von Energie und der Schutz des Klimas

Der Einsatz derartiger digitaler Lösungen für das Energiemanagement ist in nahezu allen Unternehmen möglich. Die Software lässt sich an individuelle Strukturen anpassen und liefert wertvolle Informationen, die Sie für die Planung der besseren Ausnutzung von Ressourcen verwenden können.

Maßnahmen und neue Erkenntnisse erörtern – das Energie-Audit

Die Energiewende gehört gerade in Unternehmen, die viele Ressourcen benötigen, zu den wesentlichen Themen. Es gilt, die Möglichkeiten zu erörtern und zu entscheiden, welche Optionen für das jeweilige Unternehmen infrage kommen. Hier werden Innovationen angewendet und Konzepte für die Zukunft erstellt, denn wenn sich ein Unternehmen das Prädikat „Nachhaltig“ auf die Fahne schreiben kann, dann ist das heute auch eine effektive Werbewirkung, da sich das Bewusstsein bei vielen Menschen geändert hat.

Bei der Suche nach Kooperationspartnern und Business-Partnern ist der Preis noch immer ein wichtiger Faktor, aber auch die Außendarstellung des jeweiligen Industrieunternehmens ist heute wichtig, da niemand mit in einen Shitstorm-Strudel gezogen werden will.

Mittlerweile gibt es vonseiten der Politik Vorgaben, die erforderlich sind, um diese Neuausrichtung auch in großen Konzernen umzusetzen. In diesem Zusammenhang ist seit einigen Jahren das Energie-Audit eine Verpflichtung für große Unternehmen. Die Energiewende macht aber auch vor kleineren Betrieben nicht Halt. Somit profitieren auch kleinere und mittlere Firmen von dem Audit. Ziel ist es, auf erneuerbare Energien umzustellen und den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Ukraine-Krieg feuert das Thema an

Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist das Thema der Energiewende noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Deutschland bezieht vorrangig Erdgas aus russischen Quellen. Mit den Sanktionen gegen Russland in der Folge des Krieges ist ein Stopp der Gaslieferungen aus Russland möglich. Somit ist es nun erst recht Aufgabe, den Verbrauch des fossilen Brennstoffs zu reduzieren. Dies kann durch die Umstellung von Heizsystemen auf erneuerbare Energien, etwa einer Wärmepumpe, gelingen. Für Unternehmen gilt es, tragbare Lösungen zu finden, die einen Verzicht auf fossile Brennstoffe ermöglichen.

Ähnlich wie in der Coronapandemie ist ein unerwarteter Angriffskrieg in Europa der Grund für die Beschleunigung der ohnehin zweifelsohne notwendigen Wende der Klimapolitik. Der Ausbau von Solaranlagen und Windrädern muss einen gewaltigen Schub bekommen, sodass Planungen und Bau schneller vorankommen, um dem Klimawandel entgegentreten zu können.

Bildquelle: Pixabay-User:ine ulleo

Redaktion

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