Was ist Blockchain?

Die Blockchain besteht aus einzelnen Datenblöcken. Man kennt diese schon als Datensätze, die im Speicher von allen PCs vorzufinden sind. Neu ist jedoch hier die Kette, die man im Englischen als Chain bezeichnet. Die Blockchain muss man sich wie Perlen vorstellen, die auf einen Faden aufgereiht sind. Sie setzt nacheinander in die Kette die einzelnen neuen Datenblöcke in einer zeitlichen Reihenfolge ein. Damit kommt aus jedem Geschäftsfall, den man auch „smart contract“ nennt, eine digitale Schnur zustande.

Entstehung der Datenblöcke in der Kette

Um zu verstehen, wie sich bei der Kette Datenblöcke bilden, nehmen wir einfach ein Bankkonto als Beispiel. Dessen Eröffnung findet heute statt. Name, Anschrift und Kontonummer vom Kunden sind jeweils in Block Nummer eins bis drei zu finden. Vom Kontoinhaber wird als Erstes ein Betrag von 1.000 Euro eingezahlt. Daraufhin wird der Block vier erzeugt, welcher den Kontostand von 1.000 Euro aufweist. Im späteren Zeitraum wird der Einkauf eines Laptops vom Kunden auf dem Bankkonto ersichtlich. Durch diesen Geldausgang, der 500 Euro beträgt, entsteht der Block fünf. Daraus resultiert der neue Kontostand von 500 Euro, der Block Nummer sechs bildet. Danach kommt der Lohn auf das Bankkonto. Der Geldeingang von 3.000 Euro sorgt für die Entstehung von Block sieben. Aufgrund dessen ergibt sich ein Kontostand von 3.500 Euro, und damit Block acht. So geht das immer weiter. Mit allen Aus- und Einzahlungen wird demnach ein neuer Datenblock erzeugt. Durch diesen wird die Datenkette immer länger. Doch was ist daran anders, dass sich ein Kontoauszug von einer klassischen Liste in eine neue Kette wandelt? Durch jeden Eingriff, der in dem Bankkonto stattfindet, kommt ein eigener, zusätzlicher Datenbaustein dazu. Dieser wird gespeichert und nie gekürzt. Damit die Datenspur nachvollzogen werden kann, wird kein Block gelöscht.

Eine eigene Daten-DNA bei allen Bankkonten

Es gibt von dem Kontoauszug Tausende Kopien, da die Daten der Blockchain in vielen Hundert Servern und Servern an unterschiedlichen Orten dezentral aufbewahrt werden. Durch die Blockkette entsteht sozusagen eine DNA. Denn jede Veränderung des Kontos prüfen die beispielsweise weltweit verteilten und online vernetzten 100.000 Maschinen. Wenn die digitale DNA bei einem Rechner keineswegs zu den 99.999 übrigen identisch notierten Blockchains passt, wird von ihnen der Deal abgelehnt. Bestätigt das Blockchain-Netz einen Vorgang als richtig, ist es dem Magazin möglich, dem Kontoinhaber das Geld für das Zeitschriftenabo abzubuchen. Damit ergänzt wieder ein neuer Datensatz die Kette. Laut den Gründern der neuen Technik ist die Blockchain vor gefälschten Daten demnach sicher.

Blockchain nur für viele Vertragspartner sinnvoll

Man benötigt die Blockchain nicht für lediglich zwei Vertragspartner, wie etwa Kontoinhaber und Bank. Jedoch wird diese neue Technik bedeutungsvoll, sobald es Hunderttausende Partner gibt, mit 300.000 Versicherungsverträgen, 100.000 Bankkonten und so weiter. Die Blockchain-Technologie verwaltet sich selbstständig. Sie kann ohne Versicherung, Bank und andere Anbieter letzten Endes auskommen. Schließlich braucht die Blockchain als endlos gegenseitig selbst kontrollierter und langer Algorithmus die bekannten Abwickler mit deren Gebühren nicht mehr. Trotzdem ist die Blockchain ohne ihre Macher wirkungslos. Das sind die Personen, die sie in die neuen Märkte positionieren und an ihr verdienen.

 

Bildquelle: Pixabayuser geralt

Redaktion

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